Des Sachsen AlbtraumFAZke lernt zeidnerisch Wie der Frankfurter Sonntagszeitung vom 1.Juni 2003 zu entnehmen war, hat sich die Eröffnung des Heimattages durch das Zeidner Gitarrenkränzchen auch am Main herumgesprochen. Nach genauem Hinhören vermeinte der Schreiberling sogar den Dialekt zu verstehen, in dem diese grässlichen Volkslieder gesungen wurden. Da hat der arme Mann wahrscheinlich das Zeidner Wörterbuch von Gert Liess' Homepage benutzt, sonst wäre ihm das nicht passiert... |
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SiBildSpezial Dinkelsbühl 2003
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Die Croccos haben zugebissenDie Croccos aus Nürnberg haben es geschafft! Der Seriensieger der letzten Jahre SSV Karlsfeld wurde beim diesjährigen Fußballturnier in Dinkelsbühl entthront. Das war aber alles andere als leicht, denn im Endspiel ging es heiß her. Nach der 1:0 Führung der Croccos konnten die Karlsfelder zum 1:1 ausgleichen. (Siehe Foto links) Was natürlich nicht fehlen darf: Eine kleine Schlägerei zwischendurch, das gehört bei den Sachsen einfach mit dazu. Der gequälte Schiedsrichter sah das allerdings etwas anders (O-Ton: "Das ist ja hier schlimmer als im Kindergarten"). Schliesslich wurde durch Elfmeterschiessen der Sieger ermittelt. Hier zeigten die Croccos mehr Biss und ballerten zwei Bälle mehr als die Karlsfelder ins Netz. ![]() |
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McHeimattag Keine Zeit gehabt, beim Heimattag dabei zu sein? Das kann jetzt nachgeholt werden. Unter siebenbuerger.de gibt es eine Fotodokumentation, in der man fast alle verpassten Veranstaltungen nachträglich begutachten kann. Und für die, denen sogar dazu die Zeit fehlt, gibt es den Heimattag als Fastfood im Schnelldurchlauf: entweder als Windows Media File oder im Real Media Format. |
Klopperitis
Em dinkt, des Legt hewen ollen de Klopperitis bekun. Iweroll, wo ast wor, hun anjden holt er zwin, dro oder vaer ast zem rieden gehuet. "Ech begrässen den Stallvertrieder vun dohar, den Chef vun under irest har." "Mir sen totterich." "Ir set 'de treaba'." Det Moll gäng en, wai der Int der Ursch. Vun des Legt nor det gunz Johr iwer uch esefelt ze sohn hewen. |
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Ballermann 7 Der reinste Sündenpfuhl tat sich am Abend im Festzelt auf. Bei Saunatemperaturen floss das Bier wie Wasser, die Mass ging einmal rum, und leer war sie. Zuerst wurde die Tanzfläche voll, danach die Sitzplätze zu Tanzplätzen, und als die Köpfe alle voll waren, wurde das ganze Zelt zu einer einzigen Tanzfläche. Neben den üblichen Gassenhauern deutscher Zunge gab es schon fast als traditionellen Höhepunkt ein paar rumänische Hits. So ging die Party bis die geliebten Augen schwarz wurden. Kommentar eines Musikanten dazu:"Wir hätten noch stärker eingeheizt, aber irgendwann hat die Security uns gezügelt." Ob das noch gutgegangen wäre... ![]() |
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Einen in der Krone hatte der Jungaltknecht im wahrsten Sinne des Wortes. Die Mühe, die er sich während des Kronenfestes beim Hochklettern machte, war nicht umsonst, denn hoch oben über den Dächern der Stadt wartete eine Pulle Schluck auf ihn. Kann denn Heimat süßer sein? ![]() |
Debü- tanten Fazit
Vor Begeisterung fast aus den Socken gekippt ist ein Besucher, der in diesem Jahr zum ersten Mal beim Heimattag war. Im Forum der Landsmannschaft hinterließ er sein Feedback: "War dieses Jahr auch zum ersten Mal da! Fand es echt super-klasse, obwohl viele gesagt haben, es wäre nicht so viel los wie ansonsten. Bin auch am Sonntag Vormittag hingefahren und hab alles mitgenommen was ging :-) (Trachtenumzug, den Bischof Klein aus Hermannstadt, Tänze vor der Schranne, das Kronenfest, eine Ausstellung, den Fackelumzug und natürlich das Festzelt, wo ich bis um 01:30 auf den Tischen getanzt hab ;-)) Hätte nicht erwartet das da doch so viel geboten wird. Komme nächstes Jahr auf jeden Fall wieder!" |
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Sächsisch-Kurs Dinkelsbühl ist auch immer wieder eine Gelegenheit, alte Bekannte zu treffen. Doch wie spricht man diese an? Variante 1: "Gaden Doch, wai gieht et nuch?" "Ich kann kein sächsisch mehr." Variante 2:"Guten Tag, wie geht es?" "Kuist ta nemi soxesch?" Und dann geht es los. Wer kein sächsisch kann, der kann es hier lernen. Die 3 meistgehörten Sätze und mögliche Antworten: 1. "Bast ta anjden nuch an München?" "Nai, ech ban an Garching." 2. "Wot? Ta bast schien an Pension?" "No fralich, schien sänjd zahn Johren." 3. "Wai, licht sekst ta ous! Bast ta krunk?" "Nai, ech hun en gat Diät fangden." |
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Mit Kind und Kegel Viele Sachsen waren mit Kind und Kegel in die fränkische Provinz gekommen. Zum einen durften die Kleinsten am Samstagnachmittag ihr künstlerisches Können präsentieren. ![]() Das fanden zwar nicht alle anregend, ![]() doch gaben sich alle Beteiligten redlich Mühe. ![]() Zum anderen liefen im Trachtenzug am Sonntag zahlreiche Kinder mit. ![]() Manche aber hatten es besser, die wurden im Bollerwagen gezogen.
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Alles, was das Herz begehrt
Wer genug hatte vom Schnitzel aus dem "Tollen Hecht" (oder wie auch immer die
Gaststätte hieß), genug hatte von den siebenbürgischen Spezialitäten
namens Mici, die eher wie missratene Cevapcici schmeckten, der
verdrückte sich beim Wörnitz-Tor hinaus und bog gleich hinter der Brücke
nach rechts ein. Die Nase war ein guter Wegweiser, der Sachs stand
mitten auf dem Siebenbürger-Markt.
Hier waren sie alle, die Metzger und
die Bäcker mit ihren echten Mici und Kremschnitten, das einem das Wasser
im Mund zusammenlief. Doch richtig heimisch fühlte sich der
(Zu)Spätausgesiedelte vor dem Baumstriezelstand: Da der Striezel vor Ort gebacken wurde, durfte Mensch endlich mal wieder so
richtig an der Coada
stehen!
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Schnappschüsse
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| Autoren dieser Ausgabe: Hans-Detlev Buchner, Günther Melzer |
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