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SiBild |
Cool und in: email@ro In unserer SiBild-Rechnung für 2004 haben wir für Nicht-EU-ler die Möglichkeit offen gelassen, statt einer Einzahlung mit hohen Bankgebühren einfach eine Postkarte zu schicken. Hat auch gut geklappt, aber soviel Post gab es dann doch nicht. Es sind zwar einige rumänische Mailadressen im Verteiler, doch nicht überall, wo *.ro draufsteht ist auch ein *.ro dahinter. |
| mail@acasa.ro oder mail@email.ro oder ganz kurz mail@k.ro - das sind nur einige Möglichkeiten, zu einer rumänischen Mailadresse zu kommen. Die richtigen Hardcore-Sibis aber holen sich eine mail@ardeal.ro, damit jeder weiß, woher sie kommen. |
Anden statt Karpaten
Fast schon eine Liveberichterstattung lieferte eine Expedition der Sektion Karpaten des DAV in einem externen Rokestuf-Forum ab. 6 Mann machten sich auf, den Aconcagua zu besteigen, der mit 6960 m der höchste Berg Südamerikas ist. Unter denkbar schlechtem Vorzeichen fing der Trip an, da einer der Expeditionsteilnehmer keine Einreisegenehmigung in Atlanta erhielt. In Santiago de Chile saß dann das Team mehrere Tage fest und wartete auf das Gepäck. Doch wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg: Nach einem Fehlversuch am 4.Januar schafften Reini Kraus und Egin Scheiner am 5. Januar 2005 den Aufstieg zum Gipfel. SiBild gratuliert!
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Ciao Cescu Ich glaub mein Schwein pfeift! Ich glaub mein Hamster bohnert! Ceausescu lebt! Zwar nicht mehr als nervender Diktator, dafür aber immerhin als Nervspruch. Die Floskel "Ciao Cescu" brachte es bei der Kulturredaktion des Spiegel immerhin auf Platz vier der nervigsten Sprüche. Als noch nerviger wurden lediglich "So long, Hongkong", "Zum Bleistift" und "Good bye, Hawaii" eingestuft. Alles paletti? Na dann, Tschüssikowski! Tschö mit ö! Bis Danzig! Ok, ok, wir hören ja schon auf! Ende Gelände! ;) |
Schmu mit Yahoo! Landauf, landab, weltweit wusste die Presse in der Sparte Kuriositäten von einem Kind namens "Yahoo" zu berichten, das in Rumänien das Licht der Welt erblickt haben soll. Ist ja weiter nicht problematisch und auch recht glaubwürdig, gab es vor Jahren schonmal den Fall, das eine Rumänin rromischen Ursprungs ihr Kind Stefan Benladen. genannt hatte. Doch nicht alles, was man den Rumänen zutraut, ist auch wahr: Die "Liberatea", von der die Story ursprünglich ausging, hat den Redakteur, der für diesen Artikel verantwortlich zeichnete, inzwischen entlassen - die Geschichte war eine Zeitungsente, wie sie im Buch steht. |
Sächsische Treue
Michael Nikolaus, der älteste lebende Saks, hat am 7. Januar seinen 104. Geburtstag gefeiert. Und seit 80 Jahren ist er mit Katharina(97) verheiratet. Mit diesem seltenen Hochzeitsjubiläum hat das Paar aus Haschagen, das seit 20 Jahren in Siegen wohnt, es sogar in die BILD-Zeitung geschafft. Und präsentierte den trennungsgestressten Lesern die 5 Gebote einer langen Ehe:· Wir glauben, auch wenn wir uns vielleicht mal streiten, immer an das Gute im Partner · Wir verzeihen dem anderen jeden Fehler - und nachtragend sind wir auch nie · Auch in besonders schlechten Zeiten haben wir immer fest zusammengehalten · Wir waren und sind immer ganz zärtlich zueinander · Der Partner muß bei allem, was er tut, unterstützt werden. Man muß immer an ihn glauben Ist doch ganz einfach! Oder etwa nicht? |
Durchmarsch Auf striktem Aufstiegskurs in Richtung 1. Liga befindet sich der FC Hermannstadt. Der Verein, der vor anderthalb Jahren mit Unterstützung der Stadtverwaltung auf die Beine gestellt wurde, stieg im letzten Sommer aus der 3. in die 2. Liga auf, und führt die Tabelle der zweiten Staffel der 2. Liga mit 12 Siegen, 2 Unentschieden und 1 Niederlage an. Die Zeichen stehen gut: Ab der nächsten Saison sehen die Hermannstädter wohl wieder erstklassigen Fußball im Erlenpark.
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Auferstanden Eben noch totgesagt, und jetzt schon wieder schwer im Geschäft. Nachdem Adrian Mutu wegen Kokainkonsums in Schimpf und Schande von Chelsea davongejagt und für sieben Monate gesperrt wurde, wurde er jetzt von Juventus Turin verpflichtet. Die Verantwortlichen des neuen Vereins zeigen sich zuversichtlich, das Mutu nach Ablauf der Sperre im Mai die letzten beiden Saisonspiele in der Serie A bestreiten kann. Mutu verdient zwar nur noch 1 Mio Euro pro Jahr statt den 3 Mio, die er bei Chelsea gekriegt hat, aber bei dem Gehalt dürften noch einige Rationen Koks drin sein. |
Doamne, ce frumoasa esti!Eine interessante Liste mit rumänischen Redewendungen findet man bei Rennkuckuck.de, der ultimativen Webseite für Rumänienfans bundesdeutscher Herkunft. Die Liste verrät einem nicht, wie man die Leute grüßt, oder wie man ein Glas Bier oder einen Teller voll Mici bestellt... Nein, die Liste enthält den Wortschatz, den man für eine erfolgreiche Brautschau braucht. Zum Beispiel: "Te iubesc" - das ist noch ganz einfach, und heißt "ich liebe dich". Oder "doamne, ce frumoasa esti" - "oh Gott, wie hübsch du bist". Ein richtiger Zungenbrecher hingegen: "o viata fara tine n-are rost" - "ein Leben ohne dich ist sinnlos". Und zum Beweis, das die Liste was taugt, gibt es auf der Seite auch gleich eine entsprechende Bilderserie. Da kann man ja nur noch eins wünschen: "Noroc!" |
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Zu Kopf gestiegen ist der Erfolg offensichtlich dem Bandleader von O-Zone, Dan Balan. Ende letzten Jahres machte er sich in die USA auf, um da ohne seine beiden Mitsänger Seite an Seite mit Lucas Prata einen "May Ya Hee Song" zu promoten. Daraufhin zogen sich Radu und Arsenie in die Schmollecke zurück. Doch jetzt ist es raus: Dan Balan plant eine Solo-Kariere in den Staaten und das Projekt "O-Zone" ist so gut wie tot. So gut wie, denn seit neuestem scheint das Lied auch in Übersee einzuschlagen... Vielleicht schweißt das Geld die drei Jungs doch noch einmal zusammen. |
Ein längst totgeglaubter Volksstamm erlebt zur Zeit in Ungarn eine Renaissance. 2381 ungarische Staatsangehörige haben mit einer Unterschrift ernsthaft beglaubigt, sie würden zum Volk der Hunnen gehören. Was sich erst wie eine Wiederentdeckung einer totgegblaubten Ethnie darstellt, scheint eher einen wirtschaftlichen Hintergrund zu haben. Laut Pester Lloyd haben in Ungarn Minderheiten mit mindestens 1000 Angehörigen einen Anspruch auf staatliche Gelder. Unterstützung erhofft sich der Hunnenführer Imre Josua Novak auch und vor allem von der EU. Dann wird es Zeit, das auch Rumänien in die EU kommt. Vielleicht tauchen dann ja auch noch Daker auf. |
Geschichten vom Pitter Misch(4):Sparsam feiern Guten Tag ihr guten Leut. Also, die Christfeiertage haben wir gottseidank hinter uns. Immer nur von einem zum andern gehen, essen und trinken. Wir waren am 2. Christtag bei meiner Schwester und da kam ihr Nachbar, der Getz aus Pitterschbarch, herüber auf einen Pali und fragte uns, wo wir Silvester feiern. Wir haben immer mit unserem Kränzchen gefeiert, aber dieses Jahr könnten wir wirklich mal mit den anderen Sachsen zusammen feiern. Die machen was in der Kongresshall in Beblingen, hat er gesagt. Er verschafft uns noch zwei Karten an seinem Tisch. Und teuer ist es auch nicht sagt er. Man kann vorher gut zuhause essen und Gebäck kann man sich auch mitnehmen. Und etwas zum Trinken, weil die kontrollieren ja nicht am Eingang. Dann kann man den Geldbeutel sogar zuhause lassen. So haben wir das dann gemacht. Wir sind zu der Kongresshalle gefahren. Mãi, ist das nobel dort. Mit dem Mercedes bis in die Tiefgarage. Wir mussten nicht mal was bezahlen. Da steht er im Trockenen und es kann ihm nichts passieren, wenn die Narrijen um 12 schießen. Und außerdem haben wir unseren Korb mit der Verpflegung nicht so weit zu schleppen. Und meine Maio kann auch in ihren gestöckelten Schuhen bis in den Saal gehen. Wir haben uns nämlich gut aprovisioniert. Beim Real kannst ja den Liter Wein für 4,50 Euro kaufen, da werd ich doch nicht hier in der Halle 9 Euro zahlen. Bin ich blöd? Und einen Liter von dem guten Selbstgebrannten vom Nelu aus der Heimat habe ich auch eingepackt. Vielleicht will der Nachbar am Tisch auch was zurpen. Die haben zwar gesagt, man soll nichts mitnehmen, es ist genug da, man kann Essen und Trinken kaufen. Aber meine Schwester bringt noch eine Tupperschachtel mit belegten Broten mit und für eine Thermoskanne mit Kaffee hat sie auch gesorgt. Da können wir gut aushalten bis am Ende vom Ball. Die Schwaben am Nachbartisch haben zwar komisch geschaut, aber die können von uns noch lernen wie man spart. Und sich trotzdem gut unterhält. Uns hat es sehr gut gefallen. Hoffentlich machen die Sachsen nächstes Jahr wieder so einen Ball dann gehen wir wieder hin. Weil teuer ist es nicht. Und wenn die uns kontrollieren wollen an der Tür, na denen wird ich was husten. Weil zu hause sind wir immer mit der Ploscã auf den Ball gegangen und mit dem Essen im Korb. Warum sollen wir das hier ändern? Die sagen, die müssen auch Miete für den Saal zahlen und die Musik. Na das ist der ihr Problem nicht meins. Meiner Maio und mir hat es auf jeden Fall gefallen. So jetzt muß ich gehen. Vielleicht kauf ich mir noch eine Maschkura und geh auf den Blasiball von unseren Sachsen. Weil, man muß sich ja auch unterhalten nicht nur arbeiten. No servus und alles Gute im neuen Jahr. |
Katastrophen-Tag Es war ein Tag, der noch Folgen haben sollte. Für die Rumänen auf jeden Fall, böse Zungen behaupten sogar, die Folgen hätten auch die Ungarn und die Sachsen zu spüren bekommen. Am 24. Januar 1859 wurde Alexandru Ioan Cuza zum Herrscher des rumänischen Altreiches gewählt, nachdem er ein paar Tage zuvor schon die Herrschaft über die Moldau übernommen hatte. Damit war vor 146 Jahren die Vereinigung der rumänischen Länder jenseits der Karpaten vollzogen. Und jetzt das: Ein Wissenschaftler hat errechnet, das der 24. Januar der schlimmste Tag des Jahres ist. Ha! Nein! Es war weder ein Sachs noch ein Ungar... Es war ein Brite.
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Schlattners Kotzen Dr. habil. Jens Langer machte sich auf, in Siebenbürgen den Sinn eines Wortes aus Schlattners Roman "Rote Handschuhe" zu ergründen:"Was ist ein Kotzen?" Doch in Schlattners Heimat wusste niemand so recht Bescheid. Auf den Hinweis, das Schlattner das Wort oft gebrauche, gab es in Holzmengen sogar eine recht trockene Antwort:"Ja, wenn Sie's vom Schlattner gehört haben, mag das sein. Der gebraucht viele Wörter." Doch wer suchet, der findet. Scheinbar kein Siebenbürger aber ein Marburger Musikstudent wusste Bescheid: ein Kotzen ist eine Pferdedecke. |
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Siebenbürger Sachsen in aller Welt(1) Hermannstadt Aus der Haupt- und Hermannstadt erreichte uns diese Postkarte, mit einem Motiv, das etliche unsere Leser an ihre Jugendzeit erinnern wird: Das Brukenthal-Gymnasium. Eine Homepage gibt es übrigens auch, und zwar unter www.brukenthal.ro. Den Betroffenen wünschen wir angenehmes Schwelgen. | |
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| Beiträge in dieser Ausgabe von Hildegard Kijek, Peter Dietrich, Hans-Detlev Buchner, Günther Melzer |
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