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Wie auf dem Schulhof "Die Gegner, die sich die deutsche Fußballnationalmannschaft aussucht, sind viel zu leicht", wußte der ehemalige Trainer Jupp Derwall vor dem Spiel Rumänien-Deutschland herumzumeckern. Die Deutschen fuhren nach Bukarest und heraus kam ein Ergebnis, wie es einst zwischen rumänischen und deutschen Schulklassen in den Pausen auf dem Schulhof öfter vorkam: 5:1. Und dann war der Teufel los. Während in Rumänien der Jubel nicht mehr verstummen wollte, gab es für Rudi und seine Jungs nach der Heimkehr eine ordentliche Klassendresche. |
Sibiszene Mode 2004![]() Die Sibiszene, bekannt für ihre beliebten Parties und Events wie das "Gefühle fangen Feuer"-Ski-Party-Wochenende und die 10-tägige jährliche Schiffskreuzfahrt im August in Kroatien (Party, Relaxen, Spass...), trägt in diesem Sommer frei nach dem Motto "...o venit vara" (...der Sommer ist gekommen) ein gewagtes Bikini-Set. Der Mode-Designer, der die Damenwelt schon im Sommer 2003 mit einer Linie im Sibiszene-Look begeisterte, hat sich auch dieses Mal selber übertroffen. Die Bikinis im markanten Boflisch-Logo-Design gibt es in vier verschiedenen Farben. So macht das Braten in der Sonne gleich doppelt Spaß - sowohl Ihr als auch Ihm. |
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Auf den Spuren Draculas: Saloon in Birthälm Auf den Spuren Draculas bewegte sich Klaus Horn im Sommer 2000 auf seiner dreiwöchigen "Expedition" durch Siebenbürgen. Der lesenswerte Erlebnisbericht "Himbeeren, Miniröcke und Vampire" auf www.dracula-society.de entlockt dem Leser nicht selten ein herzhaftes Lachen. Zur Einstimmung ein Bericht über den Birthälm-Trip: "Dafür, dass die Kirchenburg UNESCO- Weltkulturerbe und eines der bedeutendesten Kulturdenkmäler des Landes ist, schien der Taxifahrer recht verwundert darüber, dass wir dort hin wollten. Die Kirchenburg liegt inmitten eines absolut trostlosen Dorfes ohne jegliche touristische Infrastruktur. Dummerweise hing am Eingang der Burg ein Schild, dass sie erst ab 14 Uhr wieder geöffnet sei. Es war jedoch erst kurz nach zwölf. Was also tun? Wir dachten, wo eine solche Sehenswürdigkeit ist, muss es auch eine Gaststätte geben. Nach längerem Suchen fanden wir die übelste Spelunke, die ich jemals gesehen habe. Wir gingen praktisch durch eine Wand von Fliegen hindurch und gelangten in einen Schankraum, der von Figuren erfüllt war, die weder Bram Stoker noch Walt Disney hätte erfinden können. Ich fühlte mich wie ein Revolverheld, der einen Saloon betritt, woraufhin all die finsteren Gestalten sich neugierig nach ihm umdrehen." |
Nicht nur Dracula,... ...auch Frankensteins Monster war Siebenbürger...
...zumindest wenn man dem neusten Hollywoodstreifen "Van Helsing" Glauben
schenken darf. In dem Action-Film, der gerade in Deutschland angelaufen
ist, treffen Graf Dracula, Werwölfe und Frankensteins Monster aufeinander.
In dem von Spezialeffekten strotzenden Streifen hat eine Story kaum noch
Platz, aber wer sehen möchte, welch atemberaubende Morphosen die heutige
Computertechnik vollbringen kann, sollte sich den Film auf keinen Fall
entgehen lassen. Übrigens: Zum Start des Films bietet die RTL-Website ein
Gewinnspiel an, es winkt eine Reise nach Siebenbürgen. Knoblauch inklusive!
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SiBild präsentiert: Die größte HOG der Welt
Jeder Sachse weiß: HOGs sind eine Säule des siebenbürgisch - sächsischen Gemeinschaftsgefühls. Wenn sie die Leute zusammenrufen, dann kommen diese in Scharen. Sie sind selten als Vereine organisiert, aber bei der aktiven Beteiligung der Mitglieder wird selbst die Landsmannschaft blass!
SiBild hat jetzt die größte HOG ausfindig gemacht. Sie kommt nicht aus Schässburg oder Kronstadt. Auch nicht aus Mediasch oder Hermannstadt! NEIN! Sie hat ihre Wurzeln in den USA. Die Heimat der Mitglieder sind schwere Maschinen auf 2 Rädern. Hier findet man die coolsten Macker der Welt. Und in deren Windschatten die schärfsten Schnitten. Kein Wunder also, das diese HOG weltweit über 800.000(sic!) Mitglieder hat. Klartext: Es handelt sich hierbei um die "Harley Owners Group">>> ;-)
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für Siebenbürger, Lektion 1 Deutsch: Die Blaskapelle spielte in Holzmengen. Englisch: The bluesband played at Woodstock. |
Zitat "Enthüllungsjournalismus gibt es bei uns nicht. Schließlich gehört es sich nicht, unsere Gemeinschaft ins Gerede zu bringen." (Emmerich Reichrath, Chefredakteur der ADZ Rumänien) |
Stilblüte
Einheimischer: Und, wie gefällt es Ihnen hier bei uns in Deutschland?Sibi: No, hier oben geht es uns ein kitzken besser wie unten. |
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Averna sei Dank: Interview mit einem Ex-Diktator
Dieses Gespräch war nur möglich mit Hilfe eines Mediums. Auf diesem Weg bedanke ich mich bei dem Averna Medium, für die Lokalisierung und Vermittlung der wertvollen Gedanken des ehemaligen Genossen Nicolae Ceausescu, Generalsekretär der Rumänischen Kommunistischen Partei, Präsident der Sozialistischen Republik Rumänien, der am 25. Dezember 1989 zusammen mit seiner Ehefrau in einer Kaserne in Tirgoviste am Karpatenrand hingerichtet wurde.SiBild - Herr Diktator, äh Genosse Ceausescu. Wie soll ich Sie ansprechen? Ceausescu - Genosse Ceausescu. Sie haben einen fremden Akzent mein Junge. Sie sind kein Rumäne! S - Gut erkannt. Ich bin ein Siebenbürger Sachse, in Hermannstadt geboren... C - ...aha! Das war ein gutes Geschäft damals. Schmidt und Genscher haben mir fast alle Sachsen abgekauft. Mit dem Geld konnte ich in Bukarest das Haus des Volkes aufbauen. S - Unsere Familie war genau 44.000,- DM wert und das Haus... C - ...kein Bakschisch? S - Doch, leider. Wir haben die halbe Securitate geschmiert. Die wollten uns nicht mehr weglassen.
C - Gute Leute waren das!S - Das sagen Sie? Obwohl der Verein Sie verraten hat? C - Mich verraten? Niemand hat mich verraten. S - Aber die Revolution? Ihre Hinrichtung? C - Sie glauben das alles? Hab ich gut hingekriegt! (lacht) Ich sag Ihnen jetzt etwas das Sie umhaut: das war nicht ich, sondern einer meiner Doppelgänger. Zu der Zeit ging ich längst mit Saddam am Meer spazieren. S - Ach was? Und ihre Frau Elena? C - Elena? Na ja, sie war es. Die Echte. Wissen Sie, sie wollte unbedingt das Land alleine regieren und da sie schon zu Hause nervte, hatte ich keine Lust auch in der Arbeit genervt zu werden. Jetzt tut es mir leid. Mit mir im Land wäre es nie zu einer Revolution gekommen. Ich hatte alles im Griff und viele Freunde. S - Freunde? Sie haben den Leuten das Blut aus den Adern gesaugt wie Ihr Freund Dracula im 14 Jahrhundert.
C - Vlad Tepes? Den sehe ich oft. Wir sind mittlerweile ganz gut befreundet. Ich gehe zusammen mit Elena oft in seine Abteilung und wir unterhalten uns über die alten Zeiten. Schließlich handelt es sich bei dem "Dracula" Vlad Tepes (1431-1476,d.Red.) um einen nationalen Helden. Ich habe ihm 1976 sogar auf einer Briefmarke, zu seinem 500. Todestag gehuldigt.S - Ihre Frau ist auch hier? C - Meinen Sie ihr Platz ist im Himmel? Nein, nein, leider hat sie mich gefunden...(seufzt) S - ...zu ihr kommen wir später: Wo "arbeitet" Dracula? C - In der Abteilung für Bankmanager, besser gesagt in der Kreditabteilung saugt er die Kredithaie aus. Bis zum letzten Tropfen! S - ...und Sie? C - Äh, ich will nicht darüber sprechen. S - Ach kommen Sie, das interessiert Ihre vielen Fans sicherlich... C - ...äh, ich putze und repariere Schuhe... S - ...schließlich haben Sie Schumacher gelernt... C - ...ja, irgendwann. Habe aber in dem Beruf nicht lange gearbeitet. Trotzdem muss ich Ihnen sagen: dem Breschnew seine Schweißfüsse riechen bestimmt nicht nach Rosen (schüttelt sich) und dem Honecker seine Füße stinken durch die Schuhe. Vor allem kriege ich das viele Pech nicht ab von den Schuhen. S - Haben Sie Zeit für Hobbys? C - Wenn ich frei habe, schreibe ich Reden. S - Politische? C - Natürlich. Mein Freund Fidel freut sich bei jedem Parteitag auf meine sieben Stunden Rede und Kim Jong II in Nordkorea, hat sich auch dankbar gezeigt und mir eine neue Mütze geschickt. Sogar euer Kanzler Schröder hat schon nachgefragt. Dabei wollte er nur wissen wie ich mich so lange an der Macht halten konnte. S - Und konnten Sie ihm helfen? C - Ja. Ich gab ihm einen Tipp und habe ihm nebenbei meine "Applausmaschine" verkauft.
S - Was für ein Tipp. Die Demokratie abschaffen...C - ...Sie werden es bald in der Zeitung lesen... S - ...Applausmaschine? C - Sehen Sie sich die nächste Rede im Bundestag an. S - Das muss nicht sein. Etwas ganz anderes: wussten Sie, dass 60 % der rumänischen Bevölkerung Ihnen nachweint? C - Nur so wenig? (sieht mich verwundert an) Ich dachte 99,9 %. S - ...das war der Standard-Erfolg bei Ihren manipulierten Wahlen. Die Leute haben Sie ja nur aus Angst gewählt und waren viel zu schwach um sich aufzulehnen. Sie haben ihr Volk ausgehungert, Genosse Ceausescu. C - Hungern? Die Leute waren fit, haben Sport gemacht, ausgedehnte Spaziergänge. Schauen Sie sich die Leute heute doch an! Stopfen amerikanisches Fast Food in sich und werden immer fetter und fetter von dem ungesunden Zeug. Zu meinen Zeiten gab es das nicht. S - Laufen mussten sie, weil es keinen Treibstoff gab und fast keine Autos fuhren. Wer damals nicht verhungert ist, musste im Winter erfrieren, da es keinerlei Heizung gab, keinen Strom...
C - ...die Leute sollen her kommen. Hier ist es heiß!S - Fühlen Sie sich wohl hier? C - Ja! S - Genosse Ceausescu, gestatten Sie mir eine intime Frage: waren Sie ein Vampir? C - Wie kommen Sie darauf? S - Es wurde gemunkelt, dass Sie nie christliche Kreuze akzeptierten. In Venezuela, haben Sie verlangt, dass das Kruzifix aus dem Raum entfernt wird, sonst würden Sie abreisen. Bei einem Mittagessen, mit einer Gruppe amerikanischer Geschäftsleute haben Sie den Raum verlassen, weil ein Pastor die Nahrung gesegnet hatte. C - Sie wissen: die einzigen Vampire leben in Südamerika. S - Können Sie mir sagen, wo Sie ihr Vermögen versteckt haben? (ca. 400 Millionen US-Dollar, d.Red.).
C - Über Geld rede ich nicht!S - Genosse Ceausescu, tut es Ihnen leid, dass Sie tot sind? C - Es tut mir leid, dass ich zu früh gestorben bin, da mein Verstand und der Körper noch konnten. Ich hätte noch viel für mein Land und seine Bevölkerung tun können. Mit mir am Ruder gäbe es jetzt keine Diskussionen Pro oder Kontra EU-Beitritt. S - Dann gäbe es vermutlich auch keinen Präsidenten Ion Iliescu? C - Dieser Verräter! Wegen seiner Unfähigkeit habe ich ihn damals isoliert. Einen Kopf kürzer machen, das hätte ich tun sollen? (schlägt sich wütend auf die Knie)... das schöne Land so zu verraten. Vor allem mich so zu kritisieren! Da tut er mir unrecht. Er wollte nur die eigenen Fehler vertuschen...
S - ...zum Beispiel?C - Na ja, da verurteilt dieser Trottel die Zerstörung der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPGs), da sie angeblich nicht wettbewerbsfähig wären. Wer bitte hat die denn zerschlagen? Er selber! Jetzt müssen die Lebensmittel teuer importiert werden und das in einem Ex-Agrarland. Zu meiner Zeit... S - ...war alles besser. Ich weiß, habe zufällig auch da gelebt... C - ...es war auch besser. Sind die Leute denn jetzt frei? Na gut, die können reisen wohin sie wollen, können sagen was sie denken, haben zu essen, fahren schicke Autos. Aber wie viel Prozent der Bevölkerung kann sich das leisten? 10 %? Wie viele haben eine Krankenversicherung, kostenloses Schulmaterial, genug zu essen? Das Leben meines Volkes ist so schwer wie noch nie. Was die ganzen Kriege, Erdbeben und Überschwemmungen nicht geschafft haben, das schafft ihr jetzt innerhalb kürzester Zeit. S - Ihr? Ich lebe in Deutschland. C - Verräter! S - Sie haben mich doch verkauft. Vergessen? C - Ich habe niemanden verkauft. (steht auf stellt sich in Redeposition und fängt an mit den Händen zu fuchteln) Im Gegenteil: mein Bestreben war es immer nur das Beste für mein gequältes Volk zu tun. Im neuen, sozialistischen Zeitalter werden durch den Willen der ganzen Nation die Geschicke des Landes von mir, dem klugen Revolutionär und wahrem Patrioten zu einer noch besseren Zukunft gelenkt. Ich werde meinem Volk, dem ich nach wie vor mit Leib und Seele ergeben bin, die lodernde Flamme des rumänischen National-Bewusstseins wieder nahe bringen, und das ganze Volk in eherner Einheit um mich scharen, so lange, bis sie fest entschlossen sind, meinen begeisternden Weisungen zu folgen und meinen kühnen Taten nachzustreben. Das Gespräch führte Wolfgang Klein. |
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Saksesch Windows Wält? Besucht ein Sibi die Seite von Microsoft, wird er sich wohl erstaunt die Augen reiben: "Hey, wot es dot? Microsoft hot Saksesch geliert?" Nein, nich saksesch, aber lëtzebuergesch. Dass das Luxemburgische dem Siebenbürgisch - Sächsischen sehr ähnlich ist, hat schon so mancher Sachs, den es zufällig dorthin verschlagen hat, feststellen dürfen. Auf der Webseite von Microsoft kann man dann folgendes auf sächsisch, äh, luxemburgisch lesen: "Microsoft wärt Interface Programmer hierstellen dei d'letzebuergesch Sprooch bei MS Windows XP ann MS Office 2003 ennerstetzen." Wie sehr sich das Luxemburgische und das Siebenbürgisch - Sächsische tatsächlich ähneln, hat jetzt auch ein Luxemburger im Mundart-Forum der Siebenbürger Sachsen festgestellt. Ihm verdanken wir auch den Hinweis auf die Mundart-Version von Windows. |
Schaufeln für das neue Europa! Viel Symbolik gab es am 1. Mai anlässlich der Osterweiterung der EU. Zwischen Tschechien und Österreich wurden 200 Schaufeln in die Erde gerammt. Denen, die einen Billigarbeiteransturm befürchten, zum Hohn, und denen, die meinten, das der Wohlstand vom Himmel fällt, zur Mahnung. Danach wurden die Schaufeln entsorgt. Wo? Natürlich außerhalb Europas - in Rumänien. Dort soll man damit Schulen und Unterkünfte für Straßenkinder bauen. Man hätte genauso Eulen nach Athen tragen können. |
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| Beiträge in dieser Ausgabe von Wolfgang Klein, Heinrich Schorscher, Hans Reinerth, Hans-Detlev Buchner, Günther Melzer |
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| SiBild-Spezial-Archiv: Nr. 1 (April 2003) | Nr. 2 (Dinkelsbühl 2003) | Nr. 3 (Länderspiel 2004) |
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