Unu, doi, trei si... We are the Cheeky Girls
Die Klausenburgerinnen Gabriela und Monica Irimia sorgen zur Zeit auf den britischen Inseln für Furore. Mit einem Ohrwurm namens "Cheeky Song" erstürmen sie die UK-Charts und haben mittlerweile mit über 200.000 verkauften Singles eine Silberne Schallplatte abgeräumt. Das Geheimnis ihres Erfolgs? Die beiden haben am selben Tag Geburtstag und sind eine Augenweide. Als wenig geistreich entpuppt sich hingegen der Songtext: "Come and smile don't be shy, Touch my bum this is life. Unu, doi, trei si: We are the cheeky girls, you are the cheeky boys..." Von wem der Text stammt? Von Margareta Irimia, der Mutter der beiden Mädels. Und jetzt setzen sie mit Hilfe von MTV zum Sprung auf das europäische Festland an. Weitere Bilder findet ihr im unteren Bereich des Newsletters.
13. Februar 2003 - Nr. 5

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Rumänien ist dabei
Neues Europa
Liebe Freunde, eben noch nicht mal zugehörig und jetzt schon im neuen Europa. In diesen Tagen ist Rumänien ein Quantensprung geglückt. Wenn es nach dem Weltbild des US-Vertreidigungsministers Donald Rumsfeld geht dann sind 'Deutschland und Frankreich das alte Europa - das Zentrum Nato-Europas verlagert sich nach Osten.' Kein Wunder, es gibt nicht viele Länder in denen US-Bürger Immunität gegenüber dem Internationalen Strafgerichtshof geniessen.
Maffays erste Liebe
"Ich war 16, und sie 31."
Auf Maffays Spuren in Kronstadt haben wir eine rüstige Rentnerin angetroffen, die für dieses Lied verantwortlich sein soll: "Ach ja, der Makkay. Der hat bei uns in der Nachbarschaft gewohnt. An einem schönen Tag hörte ich, das die Makkayesti nach Deutschland wollten. Da sah ich meine Chance gekommen von diesen Kommunisten loszukommen. Ich führte den Jungen in die Kunst der Liebe ein. Der war viel jünger als ich, erst 15 oder so, und total unerfahren, aber es war sehr, sehr schön. Am nächsten Morgen hatte ich ihn soweit. 'Ich nehm dich mit nach Deutschland', versprach er mir. Da ist mir mein Herz gewachsen wie ein Kürbis. Doch dann ist er gegangen, und ich hab nie wieder was von ihm gehört. Und jetzt plage ich mich mit so einem versoffenen Nichtstuer herum. So ungerecht ist das Leben."
Nicole Kidman
Rosen aus Rosenau?
Wie ausgewechselt erscheint die Kidman seit ihrer Trennung von Tom Cruise. Erst trällerte sie sich im Musical-Film "Moulin Rouge" zu Geld und Ruhm, dann verdrehte sie als russisches "Birthday Girl" einem Engländer den Kopf. Über ihre Arbeit sagt sie:"Ich greife zu wenn ich interessante Filme in Ländern wie Rumänien drehen kann. Meine neue Liebe sozusagen." Hat es etwa auf der Wildwest Ranch bei Rosenau während der Dreharbeiten zu "Cold Mountain" gefunkt?
Alte rumänische Erfindung
Das 3-Liter-Auto
Mit hohem Einsatz von staatlichen Subventionen wurde in Deutschland Ende der 90er Jahre ein 3-Liter-Auto entwickelt. Weniger bekannt ist hingegen, das in Rumänien bereits in den 80ern ein 3-Liter-Auto vom Band lief. Dieses hieß offiziell "Dacia 500" und inoffiziell "Lastun". Vom Design her sah es aus, als ob ein Betrunkener an der CAD-Sation gespielt hätte. Die inneren Werte: 499 ccm, 22 PS, 106 km max. und ein Verbrauch von 3,3 l/100 km. In Zeiten, in denen es 40 l Sprit/Monat gab, konnte man damit aus Siebenbürgen bis ans Schwarze Meer fahren. Auf dem Rückweg war der Tank aber irgendwann leer... Es war übrigens die erste automobiltechnische Eigenentwicklung Rumäniens. Die Produktion wurde allerdings 1990 eingestellt.
Runter von den Bäumen,
rein nach Deutschland...

Was von vielen verdrängt wurde, kommt jetzt ans Tageslicht. Ein Sachse packt aus und erzählt die wahre Geschichte seiner Herkunft: "Es war ein ganz besonderer Tag, an dem wir von den Bäumen herunterkamen. Dieses war notwendig geworden, da keine Palukesinen mehr wuchsen, und die Fünffingerspeck-Tauben auch immer öfter an den Baumkronen vorbeiflogen statt direkt in unsere Mäuler. Doch bald sprach es sich herum: In Deutschland ist genug Platz für alle, vorausgesetzt man kann einen deutschen Schäferhund vorweisen. Doch woher auf die Schnelle einen herholen? Die ganz mutigen machten sich an die transsylvanischen Wölfe heran, die zuhauf unter unseren Bäumen hausten. Ein bisschen Farbe drauf und ab damit zur deutschen Botschaft - fertig war die Einreisegenehmigung. Hierzulande konnten wir jedoch unsere Herkunft vor den Mitbürgern nicht verbergen, vor allem als die Farbfernsehgeräte und Bananen wie Marsmännchen bestaunt wurden. Bald prägten sich aber Abwehrmechanismen aus. 'Wir haben die dollsten Burgen gebaut.' und 'Wir haben schon ewig deutsch geredet.' gehörten bald zu den Standardsätzen eines jeden Sachsen. Doch nicht zuletzt verraten es auch die Häuser, die so groß gebaut werden, das eine ordentliche Baumkrone hineinpasst: 'Wir kommen von den Bäumen, und wir kommen nicht mehr von ihnen los.' Es ist nicht alles Vorurteil, was über uns unter den bundesdeutschen Mitbürgern kursiert."
Aktuell
Momentan ist Sex DAS Thema in den Rokestuf-Foren.
B: Ob die alten Sächsinnen früher in der Stuf auch nur vom gäken geredet haben?
H: Und ob: "Joi, ta, det Maio, dot Schungdgesicht, wor sching weder mam Hanzo am Hoi."
Zitat  
"Die Psychologen werden dich zu einem Egoisten 'erziehen' wollen, lasse die Finger davon, der Sox ist nicht dazu geeignet."
(Primel)

Quelle
Stilblüte 
Kind: Och shit, die Alte ist schon da!

Sibi: No schau Jung, deine Mutter ist um dich gekommen.
Serie
Die guten alten Zeiten (III)

Plumpsklo von Wolfito

Einmal im Jahr, meistens in den Sommerferien, musste ich eine Woche bei meiner Großmutter verbringen. Das Dorf hieß Schellenberg (rum. Selimbar) und war nur vier Kilometer von Hermannstadt entfernt. Es war ein langgestrecktes, sächsisches Straßendorf, mit schönen gepflegten Häusern, einem Bürgerhaus, einer gut befestigten Dorfstraße und einem großen Kirchplatz. Von der Hauptstraße führte ein schlammiger, unbefestigter Weg, voller kraterartigen Schlammlöchern zu dem Haus meiner Großmutter. Das Haus war geräumig, hatte viele helle Zimmer, eine Sommerküche mit einem großen Hof, eine Scheune und einen riesigen Garten. Das waren natürlich gute Voraussetzungen für tolle Ferien. Trotzdem fuhr ich nicht so gerne hin. Das hatte einen Grund: das Plumpsklo hinten, genau zwischen Scheune und Misthaufen.

Da es damals im Dorf noch kein „normales“ Klo gab, musste ich natürlich auf das Scheißhaus in den Garten. Pischen war kein Problem, das konnte man auf den Misthaufen oder an die Stallmauern, aber wenn ich kacken musste, da fingen meine Probleme an. Schon wenn ich mich diesem stilechten Biotop näherte, wurde mir mulmig im Magen. Ich hasste es, mich auf das meist nasse Holzbrett mit Loch zu setzen. Da pfiff der Wind durch die Ritzen, die dicken fetten Fliegen surrten einem um die Nase herum und die fetten Spinnen versuchten sie zu fangen. Leider fingen sie immer mich, hatte ich doch nach jedem Besuch Spinnweben mitsamt Bewohner im Haar. Aber das Schlimmste war der Geruch und dieses Gefühl, dass einem diese dicken, trägen weißen Jauchewürmer die in der braunen Brühe schwammen, in den Arsch kriechen könnten. Deshalb wurde das bei mir nie eine lange „Sitzung“, sondern eher eine „Hundelösung“. Leider hatte ich keinen Besitzer wie diese heutigen, verwöhnten Kläffer und musste mir deshalb den Arsch alleine wischen. Meistens mit Zeitungspapier aus dem Neuen Weg oder einer anderen Zeitung. Diese waren zu diesem Zweck jedoch besonderes ungeeignet. Entweder man hatte es heraus, das harte Zeitungspapier weich und kuschelig zu kriegen oder man hatte die Hälfte noch am Arsch vermischt mit Druckerschwärze von der Zeitung. Ab und an zeriss diese auch und dann hatte man den ehemaligen Sonntagsbraten unter dem Nagel. Dann war man echt beschissen dran.

Ich kann mich erinnern, wie ich das letzte Mal bei ihr zu Besuch war. Damals wurde hinten im Hof Maria geschlachtet. Ich wollte nicht zusehen, weil ich Maria schon als Ferkel gekannt hatte und die ganze Prozedur nicht verstand. Da ich von den Anwesenden als verweichlichter Städter ausgelacht wurde, versuchte ich meinen inneren Schweinehund zu überwinden und zuzusehen wie Maria zu Blutwurst verarbeitet wurde. Als diese jedoch den Bolzen im Kopf in sich zusammensackte, war es aus mit meinem Heldentum und ich merkte wie es mir im Magen rumorte. Ich rannte aufs Klo. Zu meiner Verärgerung konnte man es nicht zuschließen und vier Meter davor hauten fünf Menschen einer armen Sau auf den Kopf, weil die nicht sterben wollte.

Um von diesen nicht überrascht zu werden, hielt ich mit der rechten Hand die Tür zu und mit der linken streifte ich mir die Hose über die linke Arschbacke und dann über die rechte Arschbacke. Dabei musste ich höllisch aufpassen, dass meine Hose nicht ganz auf den Boden fiel, da der total vollgepisst war. Nun stand ich mit nacktem Arsch auf dem Podest und musste feststellen, dass der Abstand zwischen Loch und Tür zu groß war, um mich auf dieses zu setzen und mich zu erleichtern. Trotz meiner langen Arme passte es nicht ganz. Deshalb entschloss ich mich, die Tür freizulassen und mich zu setzen. Es war auch höchste Zeit, da der Druck ganz stark geworden war. So kam es wie es kommen musste: Die Tür ging auf und mein Blick fiel auf den Metzger, der gerade der armen Sau mit dem Messer den Bauch von oben nach unten aufschlitzte. Als ich sah wie die dampfenden Gedärme herausquollen, stand ich schreiend auf drehte mich mit dem Kopf zum Loch und kotzte in die braune Brühe, den dicken, trägen weißen Jauchewürmern auf den Kopf.

Erschrocken drehten sich alle in meine Richtung um und sahen genau auf meinen Arsch...

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War Balcescu bei der Mafia?
Sicher kennt der eine oder andere noch den Mann vom alten 100-Lei-Schein. Über den hieß es: "Nicolae Balcescu, Revolutionar din 1848". Er verstarb 1852 in Palermo und wurde daselbst in den berühmten Katakomben des Kapuzinerklosters beerdigt. Klingelt es da nicht beim Begriff Palermo? Na klar: Gilt doch Balcescu als einer der Paten des rumänischen Nationalstaats. mehr...
Wo ist Poschi?
Gesucht wird Gerhard Poschner, ehemals Fußballer beim VfB Stuttgart und Borussia Dortmund. Nachdem der gebürtige Mettersdorfer einige Jahre bei Rayo Vallecano in Spanien spielte, wurde er nachher noch mit Lothar Matthäus in Wien gesichtet. Doch seither hat sich seine Spur verlaufen. Niemand weiß, wo er steckt - oder vielleicht doch? Für den ersten sachdienlichen Hinweis an die Adresse sibild@rokestuf.de ist ein Rokestuf-T-Shirt als Belohnung ausgesetzt.
Autoren dieser Ausgabe: Hans-Detlev Buchner, Günther Melzer, Wolfgang Klein
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