"Denn das ist das Ziel: ... jeden Platz zu erobern... jede
unbelebte Welt... und jede lebende ..."(Hermann Oberth) Unter dem Siegel der Verschwiegenheit durfte unser Reporter einen Blick in geheime Dokumente werfen: Nicht nur, dass siebenbürgische Expansionspläne ins All bis in die Anfänge des vergangenen Jahrhunderts nachzuweisen sind, sogar so seriöse Einrichtungen wie die NASA wurden dabei für ihre Zwecke eingesetzt. Erfahrt mehr darüber... |
|
SiBild |
Endlich gefunden! Siebenbürgischer Witz Liebe Freunde, nach langer und intensiver Recherche haben wir ihn endlich gefunden - den wohl einzigen siebenbürgisch-sächsischen Witz: Als Christoph Kolumbus 1492 Amerika entdeckte, war in seiner Mannschaft auch ein Siebenbürger Sachse namens Misch dabei. Nachdem die Mannschaft sich an Land umgesehen hatte, war der Misch plötzlich verschwunden. Verspätet traf er dann aber doch noch ein. Kolumbus fragte ihn erbost: "Misch, wo bist du so lange gewesen?" Misch antwortete: "No, ich habe noch einen Landsmann angetroffen." |
Sterne am BlasmusikhimmelFanfare Ciocarlia Wovon sächsische Blaskapellen nicht mal zu träumen wagen ist jetzt einer Zigeunerkapelle aus Zece Prajini gelungen. Die Speedbläser aus der Moldau feiern nicht nur eine erfolgreiche Welttournee nach der nächsten - nein, jetzt ist diese Erfolgsstory auch in einem Streifen namens "Brass on Fire" zu sehen. Wer hinter das Geheimnis der Jungs von der "Fanfare Ciocarlia" kommen möchte, sollte sich deren CDs "Iad bari" oder "Radio Pascani" antun. So schnell kann keiner hören, wie die blasen. |
|
Der Klaus
Klaus ist Kult! Aus den SiebenbuergeR.de-Foren ist er nicht mehr wegzudenken. Hier eine kleine Auswahl seiner besten Sprüche: Nun liegen mir keine statistischen Zahlen vor aber ich erlaube mir feststellen zu können, dass aus dem Stamm der SbS in keiner anderen historischen Zeitspanne mehr Intelektuelle hervorgegangen sind als gerade aus der so verufenen Periode 48-89. Aus Bauernsöhnen wurden namhafte Doktoren, Profesoren und Wissenschaftler die es vorher nicht gegeben hat [...] Die Philosophen sind Experten im Verschnörkeln; mit kilometerlangen und flockigen Phrasen, die keiner versteht, rühren sie in der Brühe. Übrigens da ist mir eingefallen woher das K bei HansK kommt, nähmlich von Kaka, das o können wir ja mal bei der großen Eile vergessen. Da ich stets auf Sachlichkeit bedacht war und bin werde ich diesem Prinzip treu bleiben und ein Analyse erstellen [...] |
Die Maria
Maria beglückt uns mit weisen Geschichten im SiebenbuergeN.de-Forum. Hier eine Best-Of-Sammlung ihrer wunderbarsten Feststellungen: In Rumänien haben die Frauen meist kaum Zeit zu arbeiten, da sie sich um die große Schar an Kinder kümmern müssen. Der Mann geht arbeiten, aber dafür können die Frauen Kochen, halten die Wohnung oder das Haus sauber und übernehmen die Erziehung. Da muss ich nicht auf das Haltbarkeitsdatum vom Schweinefleisch gucken, da es von mir ernährt und geschlachtet wird. Die Trauben muss ich nicht waschen, da sie ungespritzt sind. Keine Ozonloch da keine Fabriken weit und breit sind. Die haben keine Arbeit, die haben nur ihren Garten, ihre Felder, ihr Obst und Gemüse und wenn das alles weg ist, dienen die Nachbarn als Sozialhilfe. Der gute alte Gemeinschaftssinn. Und wenn die nicht helfen können, dann stirbt man. So ist das Leben. |
Gerücht
"Vor vielen Jahren wurde Maffay in einem rumänischen Securitate-Keller von Ceausescu persönlich zusammengeklempnert und dann als Wanderwarze nach Deutschland geschickt - aus Rache."
(Wiglaf Droste)
|
Zitat "In Deutschland zahlen Millionäre weniger Steuern als ihre Putzfrauen." (Renate Schmidt, deutsche Politikerin siebenbürgischer Abstammung) |
Stilblüte
Kind: "Brrr, eiskalt ist es hier draussen." Sibi: "Geh und tu dir was an, mein Kind." |
Eklat bei Prominenten-Treff in Rothberg
Durch eine Indiskretion wurde jetzt bekannt, dass Prinz Charles bei seinem letzten Besuch in Siebenbürgen heimlich auch Eginald Schlattner in Rothberg bei Hermannstadt besucht hat. Seine Hoheit hatte nämlich - vernarrt in alles Siebenbürgisch-Sächsische wie er nun mal ist - bei der Lektüre von Schlattners "Der geköpfte Hahn" sofort die saxonische Verwandtschaft, besonders aber des Autors blaues Blut herausgespürt. Bei der Begrüßung überreichte er dem Schriftsteller-Pfarrer als Präsent ein halbes Duzend weißer Kaschmir-Schals der XXL-Extragröße und beim anschließenden Five-o'clock-tea legte er diskret eine Dose Prince-Charles-Öko-Kekse aus eigener Produktion auf den Tisch. Zum Eklat kam es dann aber, als plötzlich und unangemeldet das tot geglaubte Ceausescu-Ehepaar zum gemeinsamen Teeschlürfen sich einfand -- nein, nicht deren Geister, was der britische Burgen- und Schloßliebhaber noch locker verkraftet hätte, sondern ganz lebendig und persönlich in Fleisch und Blut ! Pikiert und und mit säuerlicher Mine warf Seine Hoheit dem etwas verlegenen Großschriftsteller-Gastgeber einen fragenden Blick zu, worauf dieser in epischer Breite erklärte, dass die Erschießung des Diktatoren-Ehepaars im Fernsehen eine gestellte Szene, eine Farce gewesen sei und das die Ceausescus nach der Wende-Revolution heimlich Unterschlupf gefunden hätten bei den Zigeunern in Rothberg (bei "unseren Zigeunern", wie Schlattner - oder war es Paul Philippi? - sich auszudrücken beliebt) und dass er, Schlattner, dies voll unterstützt, ja tatkräftig befördert habe und es geradezu als seine christlich-seelsorgerische Pflicht betrachte, dem zum Protestantismus übergetretenem früheren Diktatoren-Ehepaar geistlichen Beistand zu leiseten. In ziemlich verquältem Smalltalk versuchte der Prinz dann zwar noch von Schlattner heraus zu kriegen, ob dieser eher seine Hitlerjugend- oder aber seine Kommunismus-Sympathie-Zeit als die ehrlichere empfunden habe, was aber Schlattner elegant mit einem Bibelzitat abschmetterte. Als dann jedoch auch noch klar wurde, dass die stumm dabei sitzenden Ceausescus Schlattners Bücher gar nicht gelesen hatten, weil sie trotz Besuch der Rothberger Roma-Waldorf-Schule immer noch nicht lesen konnten, wurde es dem Prinzen zu bunt. Ganz unprotokollarisch und etwas verwirrt verließ er die Tee-Runde, sogar den Ballen weißer Kaschmir-Schals nahm er wieder mit (ohne bemerkt zu haben, dass Schlattner sich einen davon heimlich schon heraus genommen hatte). Daraufhin rief Schlattner dem Prinzen wütend hinterher, dass doch schon dessen Mum (es hörte sich irgendwie nach "mumata" und "mata" an) als Queen die Ceausescus in ihrer königlichen Kalesche durch London kutschiert habe, er also bloß nicht so vornehm tun solle, ihm, dem Schlattner gegenüber, dem geistig-geistlich doch entschieden viel adligerem. Seine Hoffnung durch Beziehungen in den britischen Adelsstand erhoben und künftig mit Sir angeredet zu werden musste er allerdings aufgeben.
Auf jeden Fall dürfte Rothberg so bald nicht wieder Treffpunkt von gleich drei Großen (Elena nicht mitgerechnet) der Zeitgeschichte werden.
|
|
Rumänisches Kanonenfutter jubelt:
Wir sind drin! |
Greencard für Fußballer Trotz Vize-WM schlagen sich deutsche Vereine noch immer mit mittelmäßigen bis schlechten Spielern rum. Doch jetzt ist eine Lösung in Sicht: "Seit 01.01.2002 ist kein Visum mehr erforderlich bei Einladung aus Deutschland." Also dann mal flott ein paar rumänische Spieler eingeladen, dann steht dem Erfolg nichts mehr im Weg. |
| Autoren dieser Ausgabe: Hans-Detlev Buchner, Günther Melzer, Carola Kummert, Christian Scherg, Eduard Eitel, Heinrich Schorscher. |
| Mitautoren gesucht: Kurze Artikel, Gedichte, Fotos, Illustrationen, Zitate, Gerüchte, Lügen, Witze, Vermutungen und Stilblüten mit siebenbürgischem Bezug bitte an sibild@rokestuf.de schicken. |
| Anmerkung: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten. |
| Hinweis: Beschwerden, Mahnungen, Reklamationen, Ergänzungen, Leserbriefe, Proteste, Fragen, Liebesbriefe, Verleumdungen, Morddrohungen, sachdienliche Hinweise bitte an sibild@rokestuf.de |
| Haftungsauschluss: Für die Inhalte der von uns verlinkten Seiten übernehmen wir keine Haftung. |
| Dieser Newsletter wird herausgegeben von Hans-Detlev Buchner und Günther Melzer » www.rokestuf.de | ^^^ |